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Malteser Hannover

In hundert Jahren wieder…

Die Radpilgertour von Maltesern und Bistum Hildesheim hat ihr Ziel erreicht

10.08.2015
Glücklich und zufrieden: die Veranstalter der Radpilgertour (von links) Stefan Branahl von der KirchenZeitung, Raphael Ebenhoch und Dagmar Rietzel von den Maltesern sowie Pfarrer Thomas Hoffmann; Bildquelle: Malteser

Hildesheim (mhd) Stolz, erleichtert und auch etwas wehmütig haben die Radpilger am Freitagnachmittag, 7. August, in Hildesheim ihr Ziel erreicht. Aus Anlass des 1.200-jährigen Bistumsjubiläums waren sie 16 Tage lang entlang der Grenzen des Bistums gefahren und hatten dabei etwa 1.370 Kilometer zurückgelegt. Vor dem Dom wurden sie mit Glockengeläute begrüßt und von Bischof Norbert Trelle empfangen.  

Trelle zeigte sich beeindruckt von der Leistung der etwa 50 Damen und Herren auf ihren Zweirädern. Die zurückgelegte Strecke sei wahrlich „kein Sonntagsspaziergang“, sagte der Bischof und dankte einem jeden der Teilnehmer nach einer kurzen Andacht persönlich mit einem kleinen Geschenk. 

Zufriedene Gesichter auch bei den Maltesern, die diese Radpilgertour gemeinsam mit der KirchenZeitung des Bistums Hildesheim und Pfarrer Thomas Hoffmann vom Dekanat Wolfsburg veranstaltet haben. Mit zehn ständigen Helfern und weiteren 40 Mitarbeitern, die punktuell aushalfen, sorgten sie an den Übernachtungsstationen für Verpflegung und Unterkunft. Dafür stand dem Hilfsdienst ein LKW mit einer kompletten Küchenausrüstung, Feldbetten, Zelten und Bierzeltgarnituren zur Verfügung. Ein weiterer Transporter beförderte die Helfer von Ort zu Ort und nahm mehr als einmal auch ein kaputtes Fahrrad auf. 

Raphael Ebenhoch, Geschäftsführer der Malteser in der Diözese Hildesheim, ist erleichtert über den guten Ausgang der Radpilgertour. „Auch für uns Malteser mit unserer großen logistischen Erfahrung war die Organisation eine echte Herausforderung“ gesteht Ebenhoch, der in der zweiten Tourwoche selbst mit dem Zweirad dabei war. Dass letztlich alles sehr gut geklappt hat, sei vor allem dem Einsatz der vielen Helfer zu verdanken, die sich teilweise Urlaub genommen hatten, um diese Radtour zu unterstützen. 

Tatsächlich ist die Bilanz des Unternehmens äußerst positiv. Bis auf eine Teilnehmerin, die sich das Sprunggelenk brach und die Reise abbrechen musste, sind alle Radfahrer gesund geblieben. Das Wetter zeigte sich zum größten Teil von seiner guten Seite und das Interesse der lokalen Medien vor Ort war groß. Mehr als einmal kamen Journalisten in die Camps und berichteten über diese ungewöhnliche Tour. Die Stimmung unter den Radfahrern war so gut, dass sie am letzten gemeinsamen Abend in Bodenwerder sogar, wenn auch nicht ganz ernst gemeint, beschlossen, diese Tour alle hundert Jahre zu wiederholen. 

Die Radpilgertour begann am Donnerstag, 23. Juli, in Hameln und führte zunächst entlang der Weser über Verden bis nach Bremerhaven und Cuxhven, dann entlang der Elbe südwärts. Durch den Harz ging es über Friedland zum südlichsten Punkt in Bad Karlshafen und von dort wieder an der Weser entlang nach Hameln, wo sich der Kreis schloss.

Informationen im Internet:

1.400 Kilometer auf zwei Rädern 

 

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