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Malteser Hannover

Beraten und begleiten

Malteser schließen Kooperationsvereinbarungen für ihren Hospizdienst

20.06.2018
Maximilian Freiherr von Boeselager, Diözesanleiter der Malteser

Hannover (mhd) Der Hospizdienst der Malteser in Hannover stellt seine Zusammenarbeit mit der Seniorenresidenz Heidehaus Hannover und der Pflegeresidenz Haus der Ruhe in Garbsen auf eine rechtliche Grundlage. Am Montag, 18. Juni, unterzeichneten alle Seiten im Heidehaus, wie auch im Haus der Ruhe die Kooperationsvereinbarung über die Zusammenarbeit bei Hospizarbeit und Palliativmedizin.

Unterzeichnet wurden die Vereinbarungen von Andreas Hahne (Heidehaus) und Christina Hahne-Erz (Haus der Ruhe), sowie dem Diözesanleiter des Malteser Hilfsdienstes Maximilian Freiherr von Boeselager. Die Hospizkoordinatorin Antje Doß und die Diözesanoberin Marie-Rose Freifrau von Boeselager waren ebenfalls anwesend. Ziel der Vereinbarungen ist, schwer kranke und sterbende Bewohner dieser Einrichtungen sowie deren Angehörige und Freunde zu beraten und zu begleiten. Auch die Unterstützung der Pflegenden vor Ort in dieser besonderen Situation ist ein Teil der Zusammenarbeit. Das könnte zum Beispiel bei Tumorerkrankungen, AIDS oder schweren neurologischen Krankheiten der Fall sein. Im Einzelnen sehen die Kooperationsvereinbarungen vor, dass die Altenhilfeeinrichtungen für die pflegerische und hauswirtschaftliche Versorgung der betroffenen Patienten sorgen und die Malteser regelmäßige Besuche durch hospizlich qualifizierte Ehrenamtliche sicherstellen. Wichtig ist dem katholischen Hilfsdienst dabei auch die Zuwendung zu den Angehörigen. Ihnen bieten die Malteser neben einer psychosozialen Begleitung auch Trauerbegleitung an, wenn der betreffende Patient gestorben ist.

Schon seit vielen Jahren arbeiten die Malteser und die beiden Altenhilfeeinrichtungen gut zusammen. „Uns verbindet das christliche Menschenbild und die Überzeugung, dass Hospizarbeit und Palliativmedizin die aktive Sterbehilfe und den assistierten Suizid ausschließen“, sagt Elfriede Kollarz, Leiterin der Sozialen Dienste der Malteser in der Diözese Hildesheim. Dennoch sei es gut, diese Grundsätze nun auch schriftlich niederzulegen.

Den Hospizdienst der Malteser in der Diözese Hildesheim gibt es in seiner jetzigen Form seit 2002. Heute bieten rund 100 Ehrenamtliche in Garbsen, Hannover-Ricklingen, Seelze, Hannover-Bothfeld und Misburg Begleitung und Beratung bei schweren, tödlich verlaufenden Krankheiten an. Im vergangenen Jahr haben mehr als 130 Patienten diesen Dienst in Anspruch genommen.

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