Steingewordener Glaube

Seit 1000 Jahren erzählt die Bernwardtürim Hildesheimer Dom vom Leben Jesu; Bildquelle: Lukas/Malteser

Hannover (mhd). Er ist die Mutterkirche des Bistums, Sitz des Bischofs und nebenbei auch noch Teil des Hildesheimer Weltkulturerbes – der Dom Mariä Himmelfahrt. Zeit für die Malteser, sich dieses imposante Gotteshaus näher anzusehen. Am Samstagmorgen, 24. August, ließ sich eine kleine Gruppe des katholischen Hilfsdienstes den Dom von Führerin Karin Leicht näherbringen.

Der Hildesheimer Dom sieht schon längst nicht mehr so aus, wie die Heiligen Bischöfe Bernward und Godehard ihn einst gesehen haben. Jahrhundertelang haben Menschen darangebaut, Feuer und Kriege dagegen taten ihr Zerstörungswerk. Doch ein Zeugnis des Glaubens ist die Hauptkirche des Bistums Hildesheim bis heute.

Kurzweilig eilte Karin Leicht durch die komplexe Geschichte des Hildesheimer Doms und führe die kleine Maltesergruppe natürlich auch zur weltberühmten Bernwardtür im Westwerk der Kirche. Danach ging es durch das imposante und vor wenigen Jahren komplett sanierte Kirchenschiff zu Altar und Bernwardsäule mit ihren staunenswerten Reliefs. Ein kurzer Gang durch die Krypta zum Gründungsreliquiar, dann war die Maltesergruppe auch schon am 1000-jährigen Rosenstock, mit dem die Geschichte des Bistums Hildesheim einst begann. Nach so viel Kunst für das Auge blieb auch noch Raum, eine kurze geistliche Domführung zu besuchen und danach Prof. Matthias Dreißig an der Domorgel zu lauschen.

Der Ausflug zum Hildesheimer Dom fand im Rahmen der Malteser-Pastoral statt, mit der die Malteser ihre haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter immer wieder zu Auszeiten und Horizonterweiterungen einladen. Unter anderem bieten die Malteser regelmäßig Kurse in Kloster Marienrode an, haben aber auch schon Synagogen und Moscheen besucht und in einen Klettergarten eingeladen.


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